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Lebensversicherung steuerlich sinnvoll |
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Seit vielen Jahren hat die klassische Lebensversicherung ein schlechtes Image. Doch besonders in den Zeiten der Wirtschaftskrise konnte sie beweisen, dass sie deutlich besser ist als ihr Ruf. Derzeit ist die Lebensversicherung stabil wie kaum eine andere Anlagemöglichkeit. Lebensversicherung ohne große Einbußen Alljährlich flattert die "Wasserstandsmeldung", also das Schreiben, das über die Auszahlungssumme am Ende einer Lebensversicherung informiert, ins Haus. Nach den wirtschaftlichen Zusammenbrüchen haben die meisten Kunden mit einer deutlichen Absenkung gerechnet, da auch Versicherer zu großen Teilen in Aktien investieren. Doch statt großer Einbußen gab es Entwarnung für die Kunden. Gute Gründe sprechen daher wie nie zuvor für die Investition in eine Lebensversicherung. Nach den Deklarationen der Anbieter privater Lebensversicherungen wird es auch 2009 möglich sein, die Überschussbeteiligung weitestgehend konstant zu halten. Nur einige wenige Institute müssen einen Rückgang von etwa 0,3% hinnehmen. Die meisten Institute hingegen sind noch in der Lage, Gutschriften zu verteilen. Durchschnittlich liegen diese bei 4,9%. Das ist im Gegensatz zum Jahr 2008 ein Rückgang von gerade einmal 0,2%. Im Vergleich zu den Verlusten, die zahlreiche Aktionäre in den vergangenen Monaten hinnehmen mussten, sind derartige Beträge kaum der Rede wert. Grund dafür, dass die Versicherten kaum von der Finanzkrise betroffen sind, liegt an der niedrigen Aktienquote. Diese ist von einem Anteil von rund 25% bis zum Jahr 2003 auf magere sieben Prozent gesunken. Steuerlich sinnvoll und sicher Auch aus steuerlicher Sicht ist eine Lebensversicherung durchaus sinnvoll. Im Gegensatz zu Fonds und Aktien unterliegen dieser nicht der Abgeltungssteuer. Nimmt man die Auszahlung der Versicherungssumme erst ab dem 60. Lebensjahr in Anspruch, so wird die Hälfte des Ertrags mit dem persönlichen Satz besteuert, bei Fonds und Aktien muss hingegen der volle Ertrag versteuert werden. Ein wichtiger Garant ist und bleibt der Garantiezins, der mindestens einmal gezahlt werden muss. Festgelegt wird er bei Vertragsabschluss und kann dann über die gesamte Vertragslaufzeit nicht mehr geändert werden. Somit kann man schon beim Abschluss sagen, wie viel Geld am Ende zur Verfügung stehen wird. Geheimniskrämerei bei der Kostengestaltung gab den Lebensversicherungen lange ein schlechtes Image. Auch hier hat sich im vergangen Jahr einiges getan. Jeder Versicherer muss nun vor Abschluss einer Lebensversicherung sämtliche Kosten konkret benennen. Fazit Aufgrund der geschilderten Zusammenhänge wird deutlich, dass eine Lebensversicherung nicht nur eine sichere Sache ist, sondern dass auch das schlechte Image unbegründet bleibt. Diejenigen, die schon heute eine Lebensversicherung haben, freuen sich über die Stabilität auch in Zeiten einer Finanzkrise. Kaum eine andere Anlagemöglichkeit kann so sicher sein. Es lohnt sich also, sich genauer mit der Thematik vertraut zu machen. |
Lesen Sie auch: Oft liest und hört man von Aktienoptionen, doch was genau verbirgt sich eigentlich hinter diesem Begriff? Kain Kapital hat sich nach dem Gespräch über Aktien mit seinem Sohn Phil entschieden, ein paar Bücher über Geldanlagen zu lesen. Dabei hat er festgestellt, dass es außer Aktien noch viele andere Anlagemöglichkeiten gibt. |
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