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Tipps zum Thema Tagesgeldkonto

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Infos zum Thema Tagesgeldkonto

Bei einem Tagesgeldkonto handelt es sich um ein verzinstes Konto, auf das der Kontoinhaber täglich zugreifen kann. Zudem wird ein Tagesgeldkonto relativ hoch verzinst und hat im Normalfall keine Kündigungsfrist. Die Vorteile eines Tagesgeldkontos liegen folglich auf der Hand. Nachteilig ist bei einem Tagesgeldkonto, dass es in der Regel keine Verrechnungsfunktion besitzt, Überweisungen und Lastschrift sind nicht möglich.

Der große Vorteil eines solchen Kontos ist, dass das darauf befindliche Geld in der Regel
absolut sicher ist, da es keinerlei Kursschwankungen und -risiken unterliegt.
In Deutschland sind die Anleger auch im Falle einer Bankenpleite geschützt, sofern die betroffene Bank einer Einlagensicherungseinrichtung angeschlossen ist. Ist diese der Fall, erhält der Anleger im Fall einer Bankenpleite seine vollständige Einlage zurück. In Deutschland gehören fast alle größeren Bankinstitute einer solchen Einlagensicherungseinrichtung an, sodass sich Anleger recht beruhigt fühlen können.

Trotz der hohen Verzinsung ist davon abzuraten, dass ein Anleger, sein komplettes Vermögen auf einem Tagesgeldkonto anlegt, da die Rücküberweisungsdauer von diesem Konto auf ein Girokonto oder ähnliches meist drei Werktage in Anspruch nimmt. Entsteht plötzlich größerer Geldbedarf, kann es kurzfristig zu Engpässen kommen. Es empfiehlt sich folglich, nur einen Teil des Vermögens auf einem Tagesgeldkonto anzulegen, um auch im Akutfall sofort zahlungsfähig zu sein. Es gibt allerdings auch Angebote, die eine Bankkarte umfassen, mit der am Bankautomaten Geld abgehoben werden kann, eine grundsätzliche EC-Karten-Funktion existiert allerdings nicht.

Vor der Eröffnung eines Tagesgeldkontos sollte sich der Anleger über die Zinshöhe der jeweiligen Bank informieren. Der Zinssatz ist in der Regel nicht festgeschrieben, sondern kann von der Bank täglich geändert werden. Es gibt allerdings immer wieder Angebote, vor allem für Neukunden, die einen bestimmten Zinssatz für einen festgelegten zeitlichen Rahmen (z.B. sechs oder zwölf Monate) garantieren, anschließend kann der Zinssatz von der Bank verändert werden.

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